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Freitag, 18. September 2020

Zweiter Dekofuß

Weil es so umständlich ist jeden Socken einzeln zu fotografieren, hat mein Vater mir einen 2. Dekofuß geschnitzt. 

Er ist zwar keine exakte Kopie von dem ersten Dekofuß, aber so ist das bei Handarbeit nun mal.
 

Donnerstag, 7. Mai 2020

Beistelltisch aus Resteverwertung



Eigentlich sollte aus dem Reststück Eiche Brennholz werden. Da sagte ich zu meinem Vater, das sieht so schön aus, das ist viel zu schade für Brennholz. Also hat er es in Scheiben geschnitten und nun hat eine dieser Scheiben seine Bestimmung gefunden.

Ich habe draussen nie gerne gehäkelt oder gestrickt, weil mir immer was fehlte, wo ich meine Garnabroller oder anderes Handarbeitszeug abstellen konnte. Jetzt habe ich einen wunderschönen einzigartigen Beistelltisch bekommen. 

Und weil ich letztens irgendwo ein Dekorationsgegenstand aus Holz sah, der stellenweise schwarz war, habe ich meinen Vater gefragt, wie diese Optik entsteht. Da meinte er, das wird geflämmt und dann geölt. Also habe ich ihn gefragt, ob er das mit dem Tischchen auch machen kann. Und ich muss sagen, ich bin begeistert von der Optik.

Wenn das Wetter morgen mitmacht, werde ich den Tisch direkt mal in Gebrauch nehmen.

Montag, 9. März 2020

Dekofuß für große Füße



Jetzt hätte ich fast vergessen Euch das neueste Meisterwerk meines Vaters für mein Hobby vorzustellen. Ein Dekofuß für etwas größere Füße.

Ein richtiges Dekostück. Durch die Maserung bekommt er etwas einzigartiges und ich eigentlich viel zu schade, um von Socken versteckt zu werden.

Dienstag, 12. März 2019

Violetta Huberta


Heute möchte ich Euch das neueste Werk meines Vaters vorstellen. Violetta Huberta. Ich wollte eine Schneiderpuppe mit meinen Maßen, da ich im Internet aber nur eine einzige in großen Größen gefunden habe und die vom Rücken her auch noch zu kurz war (nebenbei auch noch unbezahlbar) habe ich meinen Vater gebeten, ob er mir nicht eine nach meinen Maßen machen kann.

Sie ist so breit wie ich und hat auch meinen langen Rücken bekommen. Das einzige was nicht stimmt ist die Dicke. Dafür war nicht genug von diesem Holz da und dann wäre sie ja auch so schwer, das man sie nicht mehr bewegen könnte. Eigentlich wollte ich die Schneiderpuppe Hubertine nennen, weil mein Vater Hubert heißt, aber das wollte ich nicht, also habe ich sie Violetta Huberta getauft, weil Lilatöne meine Lieblingsfarben sind. Aber mein Vater nennt sie immer Charlotte.

Angefangen hat alles mit diesen beiden Holzstücken:

Die wurden dann nach dem Ausschneiden aufeinander geschraubt und geschnitzt:

Nachdem das grobe schnitzen erledigt war, wurde sie ausgehöhlt, damit sie nicht so schwer ist:

Dann wurde sie zusammen geleimt und es wurden die ersten Versuche für Brüste gestartet. Ich muß dazu sagen, mein Vater kann fast alles, aber er hat sofort gesagt, das er kein Talent hat um irgendwelche Skulpturen zu schnitzen. Also haben wir 5 Anläufe gebraucht, bis der Busen fertig war. Hier mal die ersten misslungenen Versuche:


Auch nach dem Schleifen wurde es nicht besser:

Also habe ich beschlossen Violetta Huberta 2 Holzhalbkugeln zu verpassen, weil mir das am besten gefiel.


Die Variante gefiel mir am besten von allen. Den Fuß, den sie bekommen hat, gehörte vorher zu einem Tisch, der nicht mehr so schön war, also wurde er umfunktioniert. Und damit sie besser bewegt werden kann, kamen noch Rollen drunter.

Dann wurde sie noch geölt, damit ich schön lange was von ihr habe.

Samstag, 1. April 2017

Reeperbahn zum Kordelndrehen


Das war die Probekordel, die wir auf der Reeperbahn gedreht haben. Mein Vater hat sich ein Video zum drehen von Kordeln für Ply split braiding angeschaut und dann die Reeperbahn konstruiert. Da man zum gleichzeitigen Drehen von 4 Kordeln aber Zahnräder braucht (die wir nicht haben), hat er sich ein Patent ausgedacht, wie man es auch ohne Zahnräder hinbekommt.

Die Reperbahn:


Da meine Kordeln 5 m lang sein sollen, habe ich mir 12 m Schnüre gemacht, somit musste die Reeperbahn mehr als 6 m haben. Und weil wir keine Lust hatten uns zu bücken, steht die Reeperbahn auf Böcken.

Hier ist die erste Schnur eingespannt:

Am anderen Ende hat mein Vater gedreht, ich musste ja Fotos machen.

Der Bock bewegt sich nach vorne, ca. 80 cm weit, dann ist die erste Schnur genug gedreht.

Nun wird die erste Schnur umgehangen:

Auf der anderen Seite wird sie auch umgehangen:

Wenn die 4 Schnüre dann fertig sind, wird der Kopf im Akkuschauber gewechselt:




Jetzt werden die 4 Schnüre dann in die entgegengesetzte Richtung zusammen gedreht:


5 Kordeln haben wir gestern fertig bekommen, mit der Probekordel sind es dann 6. Brauchen wir also nur noch 14.


Die rosa Kordeln sind nicht perfekt, da wir sie zu wenig gedreht haben und eine schwarze haben wir etwas zuviel gedreht. Aber wir haben ja noch 14 Kordeln vor uns, da bekommt man ja noch ein wenig Übung. 

Leider spielt heute das Wetter nicht mit, es regnet. Daher müssen wir auf Sonne warten. Hauptsache der Anfang ist schon mal gemacht und ich kann irgendwann dann meine Wayuu mochila fertig machen.